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In einer kleinen Stadt  tauchen eines morgens auf dem Marktplatz plötzlich seltsame
Kreaturen auf: Ein Neandertaler, ein mittelalterlich gekleideter Mensch, der behauptet,
Shakespeare zu sein, eine ägyptisch gekleidete „Prinzessin“….
Zuerst nehmen die Händler diese Wesen nicht ernst, gehen davon aus, dass irgendwo
eine Faschingsveranstaltung sein muss, bis sie begreifen, dass diese Leute es ernst
meinen und keineswegs nur verkleidet sind.

Nicht weit davon entfernt trifft sich eine Gruppe von Kindern zum spielen und ist
zugleich traurig, dass ihr alter Freund, der Uhrmacher Julius krank ist und sie ihn nicht
besuchen dürfen. Den gerade neu hinzugezogenen Kindern erzählen sie das große
Geheimnis, das Julius umgibt und das keiner außer sie weiß: Er ist der Herr der Zeit,
zuständig dafür, dass alles seine Ordnung behält und die Zeit ihren Lauf nehmen kann.
Da kommt ganz aufgeregt eine Freundin herbeigerannt und erzählt, dass in der Stadt
ein Mann sei, der behauptete, ein Ritter und in der falschen Zeit gelandet zu sein.
Die Kinder suchen daraufhin Julius auf, da ihnen klar ist, dass er etwas damit zu tun
haben muss.

Währenddessen betritt eine Dame das Café in der Stadt, die aussieht wie aus dem
Rokoko. Sie ist völlig verzweifelt, weil sie nicht weiß, wo sie ist und voller Erstaunen
erfahren die Gäste, dass sie zu einem Konzert von Johann Sebastian Bach unterwegs
war. Und wenig später betritt eine Gruppe junger Leute das Lokal, die aus den
Golden Twenties zu stammen scheinen und erzählen den Leuten vom Cotton Club,
zu dem sie gerade unterwegs waren.

Zur gleichen Zeit teilt der Lehrling seinem Meister Julius, dem Uhrmacher mit, dass
etwas mit der Zeituhr nicht stimme, da ihr Glas in den Regenbogenfarben leuchte…
Im selben Augenblick klopfen die Kinder an die Tür, um Julius über die Geschehnisse
in der Stadt zu erzählen. Julius, der krank mit Grippe im Bett liegt, hört sich ihre
Geschichte an und begreift, dass es mit der defekten Zeituhr zusammenhängen muss.

Inzwischen stoßen auf dem Marktplatz Shakespeare und ein Pilot aus der fernen Zukunft
zusammen und kommen ins Gespräch. Der Pilot, außerordentlich von sich eingenommen,
erzählt Shakespeare, dass er selbst Dichter sei und dazu ein Großer…. Nachdem ihn
Shakespeare zu einer Kostprobe auffordert, hören wir das schlechteste Gedicht seit
Menschengedenken und Shakespeare flüchtet daraufhin mit höflicher Ausrede.
Der Pilot ist jedoch so eitel, dass er gar nicht merkt, wieso der Andere floh…..

Julius versucht derweil, die Apparaturen mit seinem Lehrling Sam zu reparieren und
tatsächlich klappt es auch und die Zeituhr funktioniert wieder richtig.

In dem Augenblick werden alle diese Menschen aus anderen Zeiten wie von einem
Magnet von der Bühne gezogen und sprechen dabei sinnlose Verse, als wenn sie
kaputte Puppen wären….

Alle zurückgebliebenen Menschen aus unserer Zeit kommen erstaunt auf die Bühne
und sagen sich, dass das doch eigentlich alles gar nicht wahr sein kann….
Und sie beginnen zu singen!