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Die Produktion des Textbuches
wurde durch den
Impulsfonds Hamburg
gefördert.

Die literarische Vorlage
Tita und Leo - Eine Feriengeschichte von Angelika Waldis erhielt 1999 den Schweizer Jugendbuchpreis.

Haffmanns Verlag



Eine Ferien- und Zeitreisegeschichte über heute und damals – und die Geschichte einer Freundschaft, die ein Jahrhundert überwindet.

Tita langweilt sich. Ferien auf dem Land sind ja so öde, wenn man aus der Stadt
kommt, zwölf Jahre alt ist und alle Freunde exotische Reiseziele haben.
Titas Vater ist arbeitslos, das Geld ist knapp, die Eltern streiten sich. Tita will
eigentlich nur etwas mehr „Action“. Doch dann trifft sie Leo. Leo ist anders. Er ist
ernster als Tita, arbeitet neben der Schule im Lebensmittelladen seines Vaters.
Seine Mutter ist schwer krank. Und er sammelt Schmetterlinge.

Leo lebt in einer anderen Welt – hundert Jahre von Titas Welt entfernt. Plötzlich
ist es von 1899 bis 1999 nur noch ein Katzensprung. Eine Freundschaft entsteht
und die beiden lernen, ihre Umgebung mit den Augen des anderen zu sehen. Und merken: Es gibt Dinge, die sind fern von allen zeitlichen und kulturellen
Unterschieden. Mathe mögen beide nicht. Reiten ist auch hundert Jahre später noch
toll. Und mit Taschenrechner, alten Briefmarken, Antibiotika und Träumen kann
man viel erreichen – in beiden Welten. Ohne erhobenen Zeigefinger, ganz zart erzählt
„Tita und Leo“ die Geschichte einer Freundschaft.

100 Jahre – nicht mehr als ein Windhauch? Bei „Tita und Leo“ scheint es so.
Die Ferien- und Zeitreisegeschichte mit temporeichen Orts- und Zeitwechseln
ist auch die Geschichte einer Freundschaft, die ein Jahrhundert überwindet.
Besonders ist, dass das Sprechtheater und die instrumentale Musik eine Einheit
bilden und sich in dieser Synthese dramaturgisch ergänzen und verstärken: musikverwobenes Theater.