Inhaltsangabe
Aufbau, Akt und Szenerie
Bühnenbau & Bühnentechnik
Lese- & Hörproben, Ansichtsmaterial & Vollversion
Autoren Biografie
weitere Werke des Autors und/oder des Genres
Presseberichte
 ... vom Plakat, über Programmheft bis zum Ticket
Märchen TV in Arbeit
 


Jetzt wird's gruselig, doch keine Angst, Ihr junges Publikum wird es vergnüglich spannend finden und nicht vor Angst davonlaufen, sondern im Gegenteil: gefesselt wissen wollen, wie's dem von Charles Dickens so trefflich
charakterisierten Geizhals Ebenezer Scrooge ergehen wird.


Wer kennt Ihn nicht, diesen alten mürrischen Kerl, der sich im London Anfang des letzten Jahrhunderts mit nichts anderem beschäftigt, als mit Gier und Geld.
Geld, Geld und noch mal Geld. Heutzutage wäre er Banker geworden...
Nun müsste man meinen, Geld beruhigt, befreit - entspannt, wenn es zum
Überfluss auf dem Konto oder im Tresor liegt.
Doch weit gefehlt. Dieser Kerl kennt kein Lachen, keine Gefühle, wie Glück oder Geborgenheit. Er ist alt, kalt, mürrisch und mit spitzer Zunge boshaft verletzend.
Ich sag ja, Banker hätte er werden sollen.
Scrooge sein Name, Ebenezer Scrooge.

Es kommt, wie's kommen muss, Weihnachten steht vor der Tür, das Fest der
Familie, das Fest der Barmherzigkeit und der Besinnung.
Weihnachten, eine reine Arbeitszeitvernichtung, laut absonderlicher Meinung von Scrooge und in diesem Sinne behandelt er auch seinen Angestellten, der durch
geizigste Entlohnung mit seiner reizenden Familie am Hungertuch nagt...
zudem ein gehbehindertes Kind zu versorgen hat.

All das interessiert Mr. Ebenezer Scrooge nicht. Am Weihnachtsvorabend jedoch,
als er die schwere Tür seines Hauses öffnen will, spricht der mächtige 'Türklopfer' zu ihm. Es ist der Antlitz des Geistes des vor sieben Jahren verstorbenen Geschäftspartners Marley.
In schweren Ketten, von Spinnweben umhüllt, grün und fad seine grausige
Erscheinung. Er kündigt Ebenezer drei recht illustre Geister an, hoch amüsant,
gewitzte und schrill-schräge Weihnachtsgeister.

Der Geist der vergangenen Weihnacht zeigt, wie er zu dem kalt grantigen und vereinsamten Mann ohne jegliches Herz geworden ist.
Der zweite Geist, der Geist der jetzigen Weihnacht, wie man um ihn herum feiert,
z.B. unter welch armseligen Bedingungen das Fest der Liebe bei seinem Angestellten verläuft, der sich hingebungsvoll mit seiner Frau und den anderen Kindern um den kranken Jungen kümmert und zu guter Letzt, der Geist der kommenden Weihnacht,
ein gar wirklich gruseliges Exemplar, der Tod persönlich.

Dieser führt den Geizhals auf einen Friedhof: Scrooge erblickt voll Entsetzen sein
Grab und nicht nur das, auch das Grab des Sohnes seines Angestellten.

Es gibt nur eine Möglichkeit, dem zu entfliehen. Ebenezer Scrooge muss Punktum
ein anderer Mensch werden. Die Zeit bleibt stehen, nein, dreht gar wundersam um
24 Stunden zurück und so verlebt er noch einmal den gleichen Weihnachtstag! Ein vollkommen neuer Ebenezer Scrooge versetzt seine Umwelt in Ungläubigkeit und Staunen. Die Reaktionen werden ihr Zwerchfell strapazieren, dessen sollten Sie
sich bewusst sein.

Mit dieser Version der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens, garantiert Ihnen
der Autor dieser deutschen Bühnenfassung, Jacques Picarelle, dass Ihr Publikum
größtes Vergnügen erleben wird. Nicht nur der schaurig schönen Geister wegen.
Die schnellen Dialoge, pointiert und voll Komik, gerahmt in herzergreifenden und
quirlig turbulentem Szenen, in der die Welt des Ebenzer's vollkommen aus den
Fugen gerät.

Es gibt unendlich viele Film- und Coverversionen, klassisch, wie die 1984 verfilmte Version mit George C. Scott, oder adaptiert bis in unsere Zeit hinein, z.B. mit Bill Murray, der den miesen Intendanten Scrooge eines großen US- Fernsehsenders mimt.
Alle haben sie etwas gemein: alle sind von jeher in all ihrer Unterschiedlichkeit hoch erfolgreich. Das spricht für die Geschichte an sich und somit für Charles Dickens.

Ein wirklich passgenaues Stück zur Adventszeit. Viel Vergnügen!