Inhaltsangabe
Aufbau, Akt und Szenerie
Bühnenbau & Bühnentechnik
Lese- & Hörproben, Ansichtsmaterial & Vollversion
Autoren Biografie
weitere Werke des Autors und/oder des Genres
Presseberichte
 ... vom Plakat, über Programmheft bis zum Ticket
Märchen TV in Arbeit
 


Diese wundervolle, leicht schräge, zuweilen schrille, und zugleich sehr berührende Bühnenfassung auf Grundlage der Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ist das Weihnachtsstück schlecht hin.
Bezaubernde Musik, urkomische Dialoge, erstaunliche Momente voll Wunder und
auch ein bisschen Grusel... ein wahrlich wunderbares Musical voll Geister und Musik.
Lassen Sie sich ein, auf Weihnachten pur!


Ebenezer Scrooge, ein kaltherziger, geiziger Tyrann vor dem Herrn: er demütigt, beleidigt, beschimpft und missachtet einen Jeden in seiner Umgebung, selbst jene,
die das Pech haben, ihm nur zufällig über den Weg zu laufen.

Eines Tages geschieht das Unglaubliche! Scrooge, diesem ungläubigen, rationalen Menschen, einer, der meint, mit beiden Beinen fest auf dem Boden zu stehen, diesem knallhartem Geschäftsmann, erscheint der in schwere Eisenketten gelegte Geist seines ehemaligen Kompagnons Marley. Er berichtet dem fassungslosen Scrooge, welch Elend, welch tiefe Pein er bis auf alle Ewigkeit ertragen muss.
Die Strafe für sein rücksichtsloses, egoistisches und gieriges Leben.

Er meint es gut, will Scrooge warnen, so dass diesem nicht das gleiche Schicksal ereilt... doch Scrooge schlägt die Warnung in den Wind. Die Prophezeiung, dass
ihn drei Geister heimsuchen werden, ist schon bald vergessen. Ein böser Traum...
mehr nicht, so etwas kommt vor - denkt er sich am nächsten Morgen, dem
Morgen der heiligen Weihnacht.

Eine besondere Zeit, die die Welt in sanften und geborgenen Frieden hüllt,
die Familien beisammen, sich der Liebe und Wärme erfreuen, um miteinander
das Glück zu teilen.

Emsig werden noch die ein oder anderen Besorgungen verrichtet, die Wangen
der Kinder sind vor Aufregung ganz rot.
Selbst an einem solchen Tag, zieht Ebenezer Scrooge wieder einmal alle Register,
um seine menschliche Kälte auf hohem Niveau zu pflegen und preiszugeben. Wo er kann, schikaniert er alles und jeden, der auch nur wagt, in seine Nähe zu kommen.

Es wird Abend, die Nacht der Nächte verhüllt die Stadt! Der köstliche Duft der
festlichen Speisen auf hübsch gedeckten Tafeln schlängelt sich durch die schmalen Gassen, die vom warmen Licht, was aus den Stuben schimmert, golden erleuchtet werden und von den weihnachtlichen Gesängen und lachenden Kindern begleitet
wird. Dann erlischt so langsam ein Licht nach dem anderen, die Stadt bereitet sich gemächlich auf ihren tiefen und seeligen Schlaf vor.

Die Turmuhr schlägt Mitternacht... da passiert es!
Die Vorhersehung Marleys wird wahr. Ebenezer Scrooge wird von
einem schrill fröhlichen Geist aus tiefstem Schlaf gerissen. Es ist der Geist der vergangenen Weihnacht... Zusammen mit dem vor Angst zitternden und fast
schon gelähmten, ach ja so kleinlautem Scrooge, begeben sich beide auf eine
Zeitreise.
Er muss mitanschauen, wie er als junger Mensch in Freuden eine lang
vergangene Weihnacht begann... Da erscheint ein zweiter Geist, der Geist
der jetzigen Weihnacht.
Er zeigt ihm, wie das Fest von Menschen gefeiert wird, die er kennt - vom
Namen her, denn was sie denken, was sie fühlen, was sie bewegt, das weiß
er nicht - war ihm das ein Greul, nur belanglos und lästige Gefühlsduseleien.

Doch nun muss er sehen, mit welcher Güte und Liebe selbst Menschen über
ihn reden, die er so verachtet hat. Wie kann das sein? Er versteht es nicht,
beginnt zu grübeln...
Da sucht ihn der letzte, der düsterste aller Geister auf, der Geist der
kommenden Weihnacht. Schweigend, imposant, mystisch unheimlich zugleich, verschleppt er ihn auf einen Friedhof.
Er zeichnet Scrooge sein jähes Ende vor, wenn er nicht augenblicklich
bereit ist....

Ja was wohl?? Wozu soll er bereit sein?
Erleben Sie selbst, wie Ebenezer Scrooge eine zweite Chance erhält, er einen
zweiten Weihnachtstag, eine zweite Weihnacht, durchleben darf und wie er seine Mitmenschen in sprachloses Staunen versetzt! Er, der ja einst so verdrießliche
böse Scrooge... ein Wunder ist geschehen! Ein vergnügliches obendrein!

Viel Spaß und Frohe Weihnachten!