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... und andere Geschichten.
Hier berichtet der Autor über seine 'Ausflüge'
in die unendliche Weiten des Universums und der Landung auf
die Bretter, die die Welt bedeuten.

Aufgewachsen bin ich mit der Serie Captain Future, Kampfstern
Galactica, V- die außerirdischen Besucher kommen oder "The Tripods". 1997
schrieb ich dann "Schwuppdiwupp" und erfüllte mir einen Herzenswunsch: mal
meine eigene Sciencefictionstory für das Kinder- und Jugendtheater zu schreiben.
Das Stück spielte sich schnell in die Herzen der Zuschauer, denn ich wollte nicht den normalen 08/15 Plot schreiben, sondern Figuren erschaffen, die das Publikum liebt.
Jede Rolle im Stück hat ihre Ecken und Kanten und ich wollte einfach mal eine Sciencefiction Geschichte auf das Theater bringen. Das Außerirdische abgrundtief
böse und eigentlich nur damit beschäftigt sind, den Planeten Erde auszuradieren,
wollte ich so nicht schreiben, dafür gibt es einfach zu viele Filme und Serien. Ich
wollte mal ein Werk erschaffen, dass ohne Tote Außerirdische auskommt und vor
allem Mal die Probleme der Außerirdischen zeigen, anstatt der menschlichen Spezies.

Das Stück wurde 1997 vom ZwischenZeitTheater das erste Mal inszeniert und war
ein großer Erfolg. Ich habe daraufhin dem Verlag der Autoren das Theaterstück angeboten, doch es sollte nicht verlegt werden. So blieb es bis 2011 in der
Schublade meines Arbeitszimmers liegen. Nach 50 Theaterstücken, die ich bisher für das Kinder- und Jugendtheater geschrieben habe, ist dieses Werk leider in Vergessenheit geraten. Razzopenuto bedient Gott sei Dank den Kinder- und Jugendtheatersektor wie kein anderer Verlag, denn dort gehen Theaterstücke in der Rubrik Kinder- oder Jugendtheater zumeist unter. Es ist schön einen eigenen Verlag
nur für Kinder- und Jugendtheater gefunden zu haben.

Ich habe Captain Future immer bewundert, aber im Kinder- und Jugendtheater
wurde das Thema Sciencefiction bisher nicht wahrgenommen. Da der Fantasie
keine Grenzen gesetzt sind habe ich mich für Schwuppdiwupp entschieden. Ich
habe es nun komplett überarbeitet und es ist eine 90 minütige Version zum
Spielen daraus geworden.

Die meisten Rollen im Theaterstück sind Sternen und anderen astrologischen Titeln
und Namen nachempfunden. Wie sagte schon Jules Verne: "Alles, was ein Mensch
sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen."

Eine schöne Vorstellung!