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Alles was Sie über einen wundersamen und wahrheitsliebenden Spiegel, einem schwerverdaubaren Apfel und sieben kleiner eifrigen Männlein schon immer wissen wollten, in diesem musikalischen Märchen bekommen Sie Antworten. Spannung gepaart mit ungeheuer viel Spaß wird ihr junges Publikum in den Bann ziehen, wenn Sie den Vorhang zu einem der berühmtesten Märchen der Welt öffnen.

Doch nun zum Inhalt und dem 'Drumherum' dieser liebevollen Bühnenfassung von Bernhard Thurn:

Das Theaterstück orientiert sich an dem Märchen der Brüder Grimm. Einige Rollen sind frei hinzuerfunden - aus dramaturgischen Gründen: so etwa die Kräuterfrau/Fee, die Schneewittchen hilft, das Haus der sieben Zwerge zu finden, so auch die beiden Riesen Jonathan und Lebertran, die Schneewittchen ebenfalls hilfreich zur Seite stehen.

Verändert wurde auch, dass der Prinz, der Schneewittchen am Ende findet und heiratet, bereits zu Beginn des Stücks auftritt.

Schneewittchen wird von ihrer eifersüchtigen Stiefmutter aus dem Schloss verjagt. Der Diener Edelbert, ein der Königin ergebener, aufgeblasener, eitler, aber etwas dümmlicher Lakei hilft, Schneewittchen fortzubringen. So ist Schneewittchen schließlich allein, fern vom Schloss und fürchtet sich, weil es dunkel wird. Da spricht sie auf einmal eine Kräuterfrau freundlich an und verspricht ihr zu helfen. Sie versetzt Schneewittchen in einen tiefen Schlaf. Gleich darauf erscheint eine Fee, die ihm den Weg zu dem Haus der sieben Zwerge zeigt. Kurz darauf kommt die Königin mit ihrem Diener und der Köchin. Sie will sich vergewissern, ob Edelbert Schneewittchen wirklich weit genug fortgebracht hat. Sie hat auch den Spiegel dabei, den sie befragt und der ihr die Auskunft gibt, dass Schneewittchen hinter den Bergen bei den sieben Zwergen weilt und nach wie vor schöner als die Königin ist. Zornig beschließt diese sofort, Schneewittchen hinter den Bergen zu finden; da taucht die Kräuterfrau auf, versetzt als Fee die drei in einen tiefen Schlaf und rät ihnen, Schneewittchen in Ruhe zu lassen. Doch die Königin lässt sich nicht beirren und setzt ihren Weg fort. Dann irren der Prinz, der erfahren hat, dass Schneewittchen vom Schloss fortgeschickt wurde, und die Kammerzofe Orleande auf der Suche nach Schneewittchen durch den Wald. Aber die beiden Riesen versperren ihnen den Weg. Schließlich sind sie bereit, die beiden durchzulassen, wenn sie drei Aufgaben lösen können. Das gelingt schließlich dem Prinzen und Orleande mit der Hilfe der Zuschauerkinder. Sie können passieren. In der Zwischenzeit ist Schneewittchen hungrig und müde bei dem Häuschen der Zwerge angekommen und nascht etwas von den Speisen und Getränken. Dann legt sie sich zur Ruhe ins Häuschen. Die Königin hat das Haus der sieben Zwerge auch entdeckt und gibt sich als Marktfrau aus, die u.a. Kämme verkauft. Sie überredet Schneewittchen, sich mit einem der Kämme ihr Haar zu kämmen. Den Kamm, den sie ihr reicht, hat sie aber zuvor zum Schrecken von Edelbert und Orleande vergiftet. Sofort fällt Schneewittchen in Ohnmacht. Die Königin feiert den Erfolg ihrer Untat und kehrt in den Wald zurück. Da kommen die sieben Zwerge von ihrer Arbeit und entdecken das ohnmächtige Schneewittchen. Sie entfernen den Kamm, und Schneewittchen wacht auf und erzählt ihnen, was geschehen war.

Sie freundet sich schnell mit den Zwergen an, die aber bald wieder zur Arbeit zurückkehren müssen. Die Königin hat inzwischen im Wald ihren Spiegel befragt und erfahren, dass Schneewittchen lebt. Wütend sinnt sie auf einen zweiten Anschlag. Sie verkleidet sich als Bauersfrau, die Äpfel verkauft. Schneewittchen ist vorsichtig geworden und traut ihr zunächst nicht. Aber die Bauersfrau/Königin schenkt ihr einen Apfel, schneidet ihn in der Hälfte durch, beißt selbst in die grüne Hälfte und überlässt Schneewittchen die rote, die sie zuvor wieder vergiftet hat. Kaum hat Schneewittchen davon gekostet, fällt sie ohnmächtig ins Haus zurück. Wenig später kehren die Zwerge wieder zurück. Wieder finden sie Schneewittchen und trauern um sie. Prinz Waldemar und Orleande treffen ein. Der Prinz will Schneewittchen mit in sein Schloss nehmen und von den besten Ärzten behandeln lassen, da entdecken die Zwerge, dass Schneewittchen noch atmet. Sie richten sie auf, und Schneewittchen spuckt die vergiftete Apfelhälfte heraus. Die Marktfrau wird als Königin entlarvt und von Edelbert, den die Riesen mit Orleande herbeigeschleppt haben, verraten.

Die Strafe wird vom Prinzen verkündet: Die Königin muss heiraten, und zwar nicht Waldemar, wie sie hoffte, sondern ihren dummen Diener Edelbert, der daraufhin schreiend flüchtet. Somit sind beide bestraft. Prinz Waldemar aber lädt alle zu seiner Hochzeit mit Schneewittchen in sein Schloss ein.