Romeo und Julia
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Romeo ist ein junger Mann aus einfachen Verhältnissen, dessen Leben hart und ohne große Hoffnung auf Besserung ist. Er entstammt der Familie Montague, die wiederum aufs tiefste verfeindet ist mit
der reichen und angesehenen Familie der Capulets, aus der Julia
stammt.
Zu diesem Zeitpunkt jedoch kennen Romeo und Julia sich noch nicht.

Romeos beste Freunde sind Mercutio und Benvolio. Sie sind ihm
treu ergeben und kämpfen loyal Romeos Kampf gegen die Familie
Capulet, insbesondere gegen einen ihrer Verwandten, Tybalt, mit.
Als sie auf dem Marktplatz auf diesen treffen, kann nur Pater Lorenzo, ein gutherziger Geistlicher, sie auseinanderbringen.

Die machthungrige Mutter Julias lädt derweil zu einem prächtigen Ball ein, auf dem sie Julia mit einem reichen Adligen namens Paris
verloben möchte. Julia, jung und gehorsam, fügt sich in ihr Schicksal.
Sie ist zwar wohlhabend aufgewachsen, wurde aber von der Mutter
ohne Liebe aufgezogen. Diese bekommt sie jedoch von ihrer Amme,
die über die Jahre die Stelle der Mutter bei ihr angenommen hat.

Romeos Freunde haben von dem Ball erfahren und schleichen sich dorthin, um mit der Familie Capulet Streit anzufangen. Sie müssen zuvor Romeo überreden, mitzukommen, da er durch seinen Liebeskummer noch gar nicht wieder in Stimmung für Ärger ist.

Doch auf dem Fest lernt Romeo Julia kennen und für beide
ist es Liebe auf den ersten Blick.
Spät in der Nacht schleicht sich Romeo zu Julias Haus und sie
gestehen sich leidenschaftlich ihre Liebe. Sich der prekären Lage
ihrer verfeindeten Familien bewußt, entschließen sie sich, heimlich
zu heiraten. Pater Lorenzo traut die beiden, da er erkennt, wie
ernst es ihnen ist.

Am nächsten Tag treffen Romeo und seine Freunde erneut auf Tybalt, den Cousin Julias und geraten in heftigen Streit. Er endet damit, daß Mercutio von Tybalt getötet wird und Romeo daraufhin
Tybalt im Kampf ersticht.

Romeo flüchtet zu Julia, die durch ihre Amme bereits von dem Unglück gehört hat. Erneut gestehen sie sich trotz aller Widerstände
ihre Liebe, bevor Romeo flüchten muß.

Julia bittet Pater Lorenzo verzweifelt um Rat. Dieser gibt ihr ein
Fläschchen, das sie für 42 Stunden in einen todesähnlichen Schlaf
versetzen soll, so daß die Hochzeit mit Paris nicht stattfinden kann
und Julia nach ihrer „Beisetzung“ durch die Familie, mit Romeo
flüchten und ein friedliches Leben führen könne.
Julia nimmt das Fläschchen glücklich an sich und geht.

Doch Romeo hat die Nachricht von Pater Lorenzo, in dem ihm dieser
den Plan erklärt, nicht erhalten. So nimmt er tatsächlich an, daß
Julia tot ist. Verzweifelt holt er sich beim Apotheker ein
Fläschchen Gift und eilt zu Julia, die aufgebahrt auf dem Friedhof
liegt. Dort trinkt er das Fläschchen und sinkt tot zu  Boden.

Als Julia erwacht, Romeo erblickt und erkennt, daß er tot ist,
nimmt sie dessen Dolch und ersticht sich.

Vor den Leichen der Beiden stehend erkennen beide Familien, wohin
sie ihr jahrelanger Hass gebracht hat. Sie reichen sich in tiefer Traurigkeit die Hände, entschlossen, fortan in Frieden zu leben.