Inhaltsangabe
Aufbau, Akt und Szenerie
Bühnenbau & Bühnentechnik
Lese- & Hörproben, Ansichtsmaterial & Vollversion
Autoren Biografie
weitere Werke des Autors und/oder des Genres
Presseberichte
 ... vom Plakat, über Programmheft bis zum Ticket
Tantiementarife
Märchen TV in Arbeit
 


Zwei Kinder, Susi und Alex spielen in ihrem Kinderzimmer. Da kommen die Eltern und verabschieden sich. Der Vater bringt Tante Christel mit, die in der Abwesenheit der Eltern auf die Kinder aufpassen soll.

Die Kinder können aber nicht schlafen. Tante Christel hat keine Zeit, ihnen eine Gute-Nacht-Geschichte zu erzählen. Märchen lehnt sie ab. Das seien alles Lügengeschichten.

Als die Kinder allein sind, beginnen sie zu phantasieren. Sie stellen eine Puppe in die Mitte ihres Zimmers und nennen sie Professor Buttersack. Der sei ein berühmter Erfinder, der auch eine silberne Kugel erfinden kann, mit der man eine Reise zu einem Stern machen kann, der gerade ins Zimmer hineinleuchtet. Das sei ein Märchenstern.

Dann schlafen die Kinder ein. In der Nacht wird aus der Puppe ein tatsächlicher Mann, der Professor Buttersack, der die Kinder und dann auch Tante Christel, die verwundert hinzu kommt, zu einem Flug mit der silbernen Kugel, die er erfunden hat, einlädt. Es soll zum Märchenstern gehen. Die Kinder zögern nicht, und auch Tante Christel, die sich am Anfang weigert, steigt mit ein. Auch alle Zuschauerkinder können mitfliegen, denn Professor Buttersack hat eine riesige silberne Kugel gebaut, in die der ganze Theatersaal hineinpasst.

So fliegen die vier zum Märchenstern, und Alex und Susi helfen mit, die fliegende Kugel zu steuern.

Bald sind sie gelandet und beschließen, den Märchenstern zu erkunden. Alex und Susi gehen zusammen los, Professor Buttersack nimmt Tante Christel mit.

Zunächst machen Alex und Susi die Bekanntschaft einer Zauberin, die aber sehr enttäuscht von sich ist, weil seit langer Zeit ihr Zaubern nicht mehr klappt. Vergeblich versucht sie Blitz und Donner zu zaubern. Aber die Kinder entdecken den Fehler. Die Zauberin hält ihr Zauberbuch falsch herum, so dass der Zauberspruch nicht mehr stimmt. Tatsächlich: Die Zauberin dreht ihr Buch, und jetzt gelingen wieder die Zaubersprüche. Froh macht sie sich davon, weil sie zum König will, der ihr eigentlich verboten hat, zu ihm zu kommen, solange sie das Zaubern nicht wieder gelernt hat.

Dann kommt es zur Begegnung zwischen der Zauberin und dem Riesen, der sie verspottet, dass sie nicht mehr zaubern könne. Die Zauberin aber wehrt sich und bestraft den Riesen, indem sie ihn in einen Zwerg verwandelt. Da wird der Riese kleinlaut und bittet darum, zurück verwandelt zu werden. Die Zauberin tut es.

Drei Feen begegnen dem Riesen und ärgern ihn, indem sie ihn kitzeln, was er gar nicht mag und nicht verträgt. Endlich lassen sie von ihm ab.

Alex und Susi kommen darauf beim Riesen vorbei, gehen aber schnell weiter, weil er nur mürrisch ist.

Professor Buttersack kommen und Tante Christel schimpft, weil auf dem so genannten Märchenstern keine Märchenfigur zu sehen ist, auch kein Riese. Unbemerkt von ihr hat sich hinter ihr der Riese aufgebaut und fragt sie mit donnernder Stimme, ob es wirklich keine Riesen gibt. Tante Christel bestätigt das und bemerkt jetzt erst, wer hinter ihr steht. Der Riese macht nicht viel Federlesen und schleppt sie mit, um sie zum König zu bringen. Tante Christel, die jetzt ordentliche Angst hat, bittet Professor Buttersack, sie nicht im Stich zu lassen, und so beschließt dieser mitzugehen.

Dann tritt der König mit der Königin und dem ganzen Hofstaat auf. Der König hat Geburtstag, will aber nicht feiern und statt dessen, sich seinen Regierungsgeschäften widmen. Dennoch schaut er dem Tanz der drei Feen zu. Die Kinder haben den Auftritt mitbekommen und sich versteckt. Dann stört der Riese die Feier. Er bringt Tante Christel hinzu und fordert, dass sie bestraft wird, weil sie auf dem Märchenstern die Existenz Märchenfiguren bestritten habe Der König sieht auch darin ein schweres Verbrechen und verurteilt Tante Christel, 25 Jahre auf dem Märchenstern zu bleiben, bis sie an Märchen glaube. Da können Alex und Susi nicht länger zusehen. Sie kommen aus ihrem Versteck und bitten den König, die Tante freizulassen. Der will erst nicht. Auf Fürsprache der Königin willigt er schließlich ein, unter der Bedingung, dass es Menschen auf dem Märchenstern gibt, die etwas Gutes getan haben.

Susi erinnert sich an die Zauberin und dass sie ihr geholfen hatten. Rasch wünschen sie sich mit einem Ring, den sie als Dank von der Zauberin erhalten hatten, die Zauberin herbei. Die kommt, immer noch überglücklich, dass sie wieder zaubern kann und will es dem König sofort beweisen, indem sie sich selbst in einen Vogel verwandelt. Das war aber ein Fehler, denn ein Vogel kann das Zauberbuch nicht lesen und sie wird sich nicht zurückverwandeln können. Die Kinder beschließen, der Zauberin noch einmal zu helfen und verwandeln sie mit Hilfe des Rings zurück.

Der König erkennt die Tat der Kinder an und gibt ihnen die Tante Christel frei, allerdings nur unter der Bedingung,dass sie drei Märchenrätsel, die ihnen der Riese stellt, richtig beantworten können.

Mit Hilfe der Zuschauerkinder gelingt das. Sofort können die Kinder zur silbernen Kugel zurückgehen, wo sie Professor Buttersack und Tante Christel erwarten. Aber die Rückfahrt wäre beinahe verhindert worden durch den immer noch bösen Riesen, der sie nicht gehen lassen will. Da kommt auch schon der Riese. Alex, Susi und alle Zuschauerkinder machen Grimassen und Faxen, so dass der Riese Bauchweh bekommt und stehen bleiben muss. Professor Buttersack, Tante Christel, Alex und Susi steigen schnell in die silberne Kugel und begeben sich auf den Rückflug, der auch gelingt. Sie landen, und auf Geheiß der Tante gehen sie sofort wieder in ihre Betten. Da kommen Vater und Mutter zurück und finden die drei schlafend. Als sie sie aufwecken, erzählen alle drei von der Zauberin, dem König und dem schlimmen Riesen. Die Mutter verwundert sich und fragt Tante Christel, ob sie etwa ein Märchen erzählt habe. Sie sage doch immer, Märchen seien Lügengeschichten. Aber Tante Christel weiß es jetzt besser. Es gibt Märchen auf dem Märchenstern, und alle Kinder können mit ,Märchenkarten' zu ihnen zurückkehren. Die Karten sind ein Geschenk des Königs für alle Kinder!