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Eine Prinzessin und ein Frosch streiten sich um den Wert von Märchen. Während die Prinzessin diese verteidigt, lehnt sie der Frosch ab: Der Mensch brauche herkömmliche Märchen nicht mehr, er mache sie sich ohnehin selber und habe dafür eigene Maschinen. Damit deutet er auf einen Laptop, den jemand in seinen Brunnen geworfen habe.
Bernd, gute 8 Jahre alt, kommt hinzu.
Auch er will von der Märchenwelt nichts wissen, lobt stattdessen die Fähigkeiten moderner Medien. Doch haben sie beide eine nette Unterhaltung. Das „Du“ soll schließlich durch einen Freundschaftskuss auf die Wange besiegelt werden, doch Bernd nutzt die Situation, er küsst die Prinzessin richtig. Die ist stinkesauer, droht, schwört Rache. Zwei Soldaten des Königs kommen und verhaften Bernd. Es kommt zum Prozess.

Viele bekannte Märchengstalten nehmen daran teil. Sie sind meist erregt und fordern für diese so furchtbare Beleidigung die Todesstrafe.
Heike, Bernds Schwester ist ebenfalls anwesend. Sie hat ihren Bruder gesucht, sieht ihn in großer Gefahr, weil sich niemand für ihn einsetzen will und übernimmt die Verteidigung. Geschickt legt sie die Situation auf zwei Handlungsebenen: Der Märchen- und der Menschenwelt und gewinnt mehr und mehr die zuhörenden Prozessbesucher für sich. Denn sie fällen das Urteil, nicht etwa ein Richter oder ein König, auch wenn der anwesend ist.

Schließlich wird das furchtbare Urteil aufgehoben. Als Sühne wird die Prinzessin die Menschenwelt besuchen, wird mit Bernd und Heike eine Weile bei uns Menschen wohnen, um später davon in der Märchenwelt berichten zu können.