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"Es war ein Mann, der hatte drei Söhne, davon hieß der jüngste
der Dummling und wurde verachtet und verspottet und bei jeder
Gelegenheit zurückgesetzt."


(entnommen den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm)

Dummling, der jüngste Sohn der Schreinerfamilie, wird von seiner Mutter
ständig hin- und her gescheucht, während seine beiden älteren Brüder in
Vaters Holzwerkstatt arbeiten. Als sein ältester Bruder im Wald einen Baum fällen
soll, der als Material für den neuen Thron des Königs dienen soll, kommt er aus unerklärlichen Gründen verletzt nach Hause. Genauso ergeht es auch seinem
jüngeren Bruder. Nun will Dummling diese Aufgabe erfüllen. Aber seine Mutter traut
ihm dies nicht zu.
Er aber bettelt so lange, bis sie einwilligt. Genauso wie seine beiden Brüder trifft er
im Wald auf ein geheimnisvolles, kleines, graues Männlein, das ihn um etwas zu
essen und zu trinken bittet. Gern teilt er sein bescheidenes Mahl, bestehend aus
saurem Bier und Aschekuchen. Aus Dankbarkeit lässt das graue Männlein den
Dummling an der Wurzel eines Baumes die goldene Gans finden, die dem Märchen
den Titel gegeben hat. Mit dieser hat es etwas Wundersames auf sich: Jeder, der sich
bei deren goldenen Federn bedienen will, bleibt daran kleben, so auch die drei zänkischen Friedenreich-Schwestern, der goldgierige Pfarrer Weißlich, der Küster Gräulich, der Bauer Grünlich.

Mit dieser umfangreichen Gesellschaft zieht der Dummling Richtung
Königsschloss. Denn König Silbrig hat demjenigen, der seine Tochter wieder
zum Lachen bringt, diese zur Frau versprochen. Ob der Dummling das schafft
und dann noch die drei außergewöhnlichen Aufgaben des Königs, die eigentlich
kein Mensch schaffen kann, das erzählt diese mitreißende und ereignisreiche Märchenkomödie nach den Brüdern Grimm mit viel Wort- und Spielwitz.