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Es genügt eine einfache Bühne (Hauptbühne) mit einem halbtransparenten Vorhang
- ein leichtes Tuch, welches durch die Beleuchtung von vorn, blickdicht, doch sobald das hintere Bühnenlicht erstrahlt, transparent erscheint.

Links und rechts der Hauptbühne, im Zuschauerraum - falls möglich - sollten sich
kleine Nebenbühnen (Podeste) befinden. Die linke Bühne ist der Wohnort des Zauberers der Träume. Ein verspielt, märchenhafter Turm, in dem er lebt, von dessen Spitze er hinab zu den Kindern reden kann. Die rechte Bühne wird Klischee entsprechend zur muffig, gruseligen Höhle der Trollfamilie.

Dazwischen eine Vorbühne, auf der die Zwischenspiele erfolgen können, so dass
auf der Hauptbühne die Bilder der jeweiligen Aktsituation umgebaut werden können.

Diese Kulissen sollten duch Tücher und Licht entstehen. So hat seinerzeit das Wehlheider Hoftheater in Kassel mächtige Säulen im Palast aus Eis und Winden
der Schneekönigin, durch weiße Stoffröhren erzeugt. Am Fuße durch Hulla-Hoop-
Reifen in Form gehalten. Im Inneren der Säulen waren auf freistehenden Ständern Schwarzlichtröhren montiert, so erstrahlten diese beeindruckend, hüllten den
mächtigen Thron (durch weitere Podeste erhaben und zentral positioniert) in ein eisig magisches Licht. Mit transparenten Folien, bizarr zerknüllt und manchmal korrekt
in Form gebracht, wurden die Eiskristalle dargestellt, die der kompletten Bühne, zusammen mit dem Schwarzlicht und den Stoffen, ihren phantastisch beeindruckenden Charakter gab. Der 'Stillstand' durch Eis, die 'Bewegung' des Windes durch
Ventilatoren erzeugt, so dass alle Tücher und Säulen im stetem Fluss waren.

Der Zuschauerraum sollte durch eine mächtige Spiegel- (Disco-) kugel, mit tausenden sich drehenden Lichtpunkten (weiß, blau, türkis) gehüllt werden, um Schneeflocken zu simulieren.